Berlin Ecke Schönhauser EmpfohlenMedium Produktionsland Verleihnummer Produktionsjahr 1957 Schauspieler Ekkehard Schall, Ilse Page Hits 1938 Votes 1 Rating Regie Gerhard Klein Originaltitel Berlin Ecke Schönhauser Verkaufspreis 15,90 Kamera 0 Drehbuch Wolfgang Kohlhaase Vorlage 0 dt.OF; "Der Augenzeuge", Gespräche u.a.; 4:3 Berlin, Prenzlauer Berg. Unter dem U-Bahnbogen an der Ecke Schönhauser Allee trifft sich täglich das junge Deutschland. Die Erwachsenen stören sich an der Gruppe Jugendlicher, den Halbstarken, ohne zu fragen, warum sie auf der Straße ihre Freiheit suchen. Da ist "Kohle“, dessen Stiefvater versucht, ihm mit Schlägen Anstand beizubringen. Angela macht stundenweise Platz für den Liebhaber der Mutter, einer Kriegswitwe, die die Einsamkeit nicht mehr aushält. Dieter liebt Angela und ist ein anständiger Kerl, der sich aber von niemandem etwas sagen lässt und deshalb überall aneckt. Einzig und allein Karl-Heinz, ein Junge aus behütetem Elternhaus, ist auf die schiefe Bahn geraten. Am Bahnhof Zoo versucht er das schnelle Geld zu machen. Als er seine Freunde Dieter und "Kohle“ mit in die Sache hineinzieht, müssen die beiden vor der Polizei in den Westsektor der Stadt fliehen. Im Auffanglager kommt "Kohle“ tragisch ums Leben und Dieter muss erneut um seine innere Freiheit kämpfen. Am Ende kehrt er zu Angela zurück - denn nun weiß er, was er tut. (Progress Filmverleih) Der dritte gemeinsame Berlin-Film von Gerhard Klein und Wolfgang Kohlhaase ist im Stil des italienischen Neorealismus gedreht. Er zählt laut Deutscher Kinemathek zu den 100 wichtigsten deutschen Filmen, nicht nur für Berlin-Fans. 2005 wurde er in der Retrospektive "Rebels with a cause“ im Museum of Modern Art in New York präsentiert. "Heute gilt 'Berlin – Ecke Schönhauser’ als eine der besten DEFA-Arbeiten der 1950er-Jahre, vielleicht als wichtigster Gegenwartsfilm dieser Zeit“ (Filmdienst, 2007) Coverrückseite: d906l Besprechungen (0)
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